Sonntag, 22. April 2012
Beunruhigende Zeichen....
Sonntag, 29. Januar 2012
Das Geheimnis - Folge 3
Das Ganze begleitet von dramatischer, jetzt-passiert-gleich-was Musik, damit ich nicht vergesse, vom Strickzeug aufzublicken...
Das gestrickte Äquivalent kann ich Ihnen leider nicht ersparen...also, dramatische Musik an und ja, Es passiert genau das, was Sie schon längst geahnt haben, auf der anderen Seite des plastischen Zopfs wird ganz genau das gleiche gestrickt (gähn...), mit der winzigen Ausnahme, dass hier die Maschen am Ende nicht abgekettet werden...dafür geht es dann auch ganz langweilig weiter, dreiundzwanzig ermüdenden Reihen lang, bei mir in schwarz...
Dann die einzige Schwierigkeit, die Einteilung....
Hintere Mitte festlegen, dann: 3 rechts, 3 links, 6 rechts, 3 links, 6 rechts, 3 links, 6 rechts, Zopfmaschen (2 links, 9 rechts, 2 links), 6 rechts, 3 links, 6 rechts, 3 links (bei der mittleren Masche ist die vordere Mitte!) , 6 rechts, 3 links, 6 rechts, Zopfmaschen (2 links, 9 rechts, 2 links), 6 rechts, 3 links, 6 rechts, 3 links, 6 rechts, drei links und nochmal 3 rechts.
Die sechs rechten Maschen werden immer rechts gestrickt...die vier 6er Streifen vorne bleiben unverändert, von den anfänglich sieben 6er Streifen hinten verschwinden drei .
Bei den Zopfstreifen werden die zwei Maschen vor und die zwei Maschen nach dem Zopf immer links gestrickt. Bei dem eigentlichen Zopf werden die drei mittleren Maschen abwechselnd nach recht und links aussen gekreuzt, über die vorher aussen liegenden Maschen. Nach wievielen Reihen gekreuzt wird, das ist Geschmacksfrage. Auch wenn es viel Arbeit macht, sollte in recht kurzen Abständen gekreuzt werden, wegen der Harmonie mit dem plastischen Zopf am Umschlag.
Wadenkeil: Wie bei Trachtensocken sollte die Abnahme der Wadenform entsprechen...ich habe nach 22 Reihen begonnen, den Streifen in der hinteren Mitte verschwinden zu lassen...dabei sollten die Abnahmen "gerichtet" erfolgen (d.h. am Beginn des Streifens eine Masche abheben, eine stricken, abgehobene Masche darüberziehen und am Ende des Streifens zwei Maschen rechts zusammenstricken, das ergibt einen glatten Rand des Streifens). Ich habe die Abnahmen in jeder fünften Reihe gemacht. Als vom Streifen in der hinteren Mitte noch zwei Maschen übrig waren, habe ich einmal je zwei Maschen der drei Maschen breiten Links-Streifen zusammengestrickt, aber das ist reine Geschmackssache (Ziel war es, einen zu breiten Linsstreifen mit 6 Maschen über etliche Reihen zu vermeiden...bei meiner Methode war den Linksmaschen-Streifen dann nur 4 Maschen breit). Wenn der mittlere Streifen und die zwei Linksmaschen-Streifen, die ihn begrenzt haben, verschwunden sind, beginnen die Abnahmen an den Aussenseiten des jetzt die hintere Mitte bildenden 12 rechte Maschen breiten Streifen...die Abnahmen gehen weiter, allerdings werden von den jeweils 3 Maschen an der Aussenseite dieses Streifens dann nur insgesamt 3 Maschen abgenommen, damit die Rückseite des Strumpfes nach der Wade genauso aussieht wie die Vorderseite....
Klingt kompliziert, ist aber auf dem wiedergefundenen Foto recht gut zu sehen.
Für die Zielgerade sind jetzt noch 84 Maschen auf der Nadel, was viel erscheinen mag, aber bei Brettstrickern mit 2,25er Nadeln und wegen des recht eng gekreuzten Zopfs auf beiden Seiten ist das schon richtig.
Sonntag, 11. Dezember 2011
Verantwortungsbewusster Konsum...
Das mit dem weniger und verantwortungsbewusster kaufen, das gelingt eben nicht immer und irgendwie dogmatisch mag ich das auch nicht machen. Eine meiner Freundinnen ist Konsum-Verweigerin aus Überzeugung, was ich sehr bewundere, nicht einmal Wollvorräte hortet sie! Wenn sie nur nicht meine Freude an irgendwelchen sinnfreien, aber lebenswichtigen Einkäufen mit "diesem Blick" trüben würde... Eine andere Bekannte wollte ein Jahr lang nichts mehr kaufen...ausser second-hand...ausser sie bekommt es geschenkt oder im Tausch...ausser im Urlaub...ausser Dienstags... Nein, freiwillig will ich mir keine solchen Regeln auferlegen und dann jede Menge Ausnahme-Regelungen finden müssen.
Und natürlich sollte man auf Qualität achten, auf Nachhaltigkeit, Ökologie und gerechte Bezahlung der Arbeitskräfte. Oh mei, da gewinne ich mit diesen Schuhen keinen Preis, eigentlich sollten solche Schuhe verboten werden. Aber andererseits finde ich es nicht schlecht, dass sich heute fast jeder das leisten kann, was sich früher nur ein paar wenige Super-Reiche erlauben konnten: Ein Paar Schuhe, das die erste Pfütze nicht überlebt und auch gar nicht zum Laufen auf der Strasse gedacht ist (ja, gut, in meinem Fall werde ich nicht mit diesen Schuhen einer Limousine entsteigen und über einen roten Teppich in den Ballsaal des Grandhotels schweben, sondern ehr die Schuhe in der U-bahn in einer Plastiktüte bis ans Ziel transportieren).
Und statt zu bereuen und zu entsagen, steht nächste Woche noch mehr Konsum auf dem Plan: die komplette Serie der DVDs von Foyles War, eine Inspiration für Strickmuster aus den 30er/40er Jahren. Die Enthaltsamkeit muss bis zum nächsten Jahr warten.
Sonntag, 4. Dezember 2011
Bildstörung...
(....oder auch: griseldis hat die Speicherkarte mir den Bildern verlegt, hofft aber, sie bald wiederzufinden)
Stattdessen lesen Sie an dieser Stelle:
Städte-Tipps Nürnberg, ein Beitrag der Regional-Redaktion.
Wer als Tourist in Nürnberg ist und wegen des Gestricks auf diesem blog mitliest, der sollte gar nicht weit vom Hauptmarkt, wo der Christkindlesmarkt stattfindet, die Winklerstrasse bergauf gehen...vielleicht unterwegs in der Winklerstrasse 29 bei Café Neef einkehren, wo es auch Bücher mit den Rezepten des Cafés zu kaufen gibt. Beim Weinmarkt Nummer 10 gibt es tolle Wolle im gleichnamigen Laden, eine Riesenauswahl, Isager, Rowan, Noro, Lang, alles, was das Herz begehrt. Die Beratung ist kompetent und "fränkisch-freundlich", man wird Ihnen direkt sagen, wenn irgendetwas nicht geht oder eine Wolle nicht zu Ihrer Haarfarbe passt. Schräg gegenüber gibt es einen Laden mit Schmuck und Perlen, auch sehr verführerisch...
Direkt am Hauptmarkt (Hauptmarkt 1) ist der Wurzelsepp, mit grosser Auswahl an Teesorten, Gewürzen und altmodischen Bonbons...Ingwer, Glühwein und Kräutermischung mag ich davon am liebsten.
Neben der Lorzenzkirche befindet sich "Treffpunkt Wolle", dort gibt es zwar nur Wolle von Lana Grossa, aber dafür das gesamte Sortiment.
Ebenfalls innerhalb der Stadtmauer, in der Sterngasse 24, versteckt sich Rosegardens (hat auch einen online-shop), ein Paradies für die, die englisches Parfum lieben. Dort gibt es auch Ungewöhnliches wie Rasierseife in Holzdosen sowie eine kleine Auswahl an Porzellan und anderen Dingen, die man gut verschenken kann...oder am liebsten selber behalten würde.
(Im Abspann möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich von den empfohlenen Adressen keinerlei Zuwendungen erhalten habe und auch nicht mit ihnen verwandt, verschwägert oder sonstwie verbandelt bin...ich wüde mich nur freuen, wenn diese schönen Fachgeschäfte weiterhin bestehen würden, statt von irgendwelchen Ketten-Geschäften verdrängt zu werden, wie das Café Kröll am Hauptmarkt, das Wiener Café, das Café Corso...also kaufen Sie reichlich!)
Nachtrag: Die Weihnachts-Depression lässt heuer auf sich warten, ich wühle begeistert in kitschig-glitzernden Dekorationen aus Plastik und höre Vera Lynn statt Rammstein. Sehr bedenklich.
Sonntag, 11. September 2011
Weiter geht's...
Dann zwei Reihen linke Maschen, auch in Schwarz. Schwarzen Faden nicht abschneiden, der wird noch gebraucht...das ist zwar nicht die feine englische Art, aber man muss später weniger Fäden vernähen...
Und jetzt steigt die Spannung! Denn jetzt kommen drei Reihen, wo sich zwei Maschen der Zopf-Farbe mit zwei Maschen einer anderen Farbe (in meinem Fall Petrolgrün) abwechseln. Spannend wird es hier für Dilettanten wie mich, bei denen zweifarbiges Gestrick immer enger wird.
Dagegen hilft es, grössere Nadeln zu benutzen. Wer keine Zeit/Lust/Geld hat, sich nur für ein paar Reihen ein neues Nadelspiel zu kaufen, kann auch ein paar Maschen zunehmen...in meinem Fall 16 Maschen, vier pro Nadel...dann sind es insgesamt 100.
Die zweifarbige Reihe Nummer vier wird schwarz mit hellgrün (von dieser Farbe werden nur etwa 2 mal ein Meter benötigt, man kann sie eventuell auch aus einem der von mit so gehassten Farbverlaufs-Sockengarne herausschneiden).
In den Reihen fünf bis acht sind wie die Reihe eins bis drei (langweilig, ich weiss...)
Und dann?
Alle Fäden bis auf den schwarzen werden wegrationalisiert, einfach abgeschnitten.
Wieder eine Reihe schwarz rechts. Und eine schwarz links - wobei hier die zusätzlichen 16 Mehrfarbenstricker-Stümpermaschen wieder abgenommen werden (warum erst hier? weil es da nicht weiter auffällt, den Pfusch braucht nicht gleich jeder zu sehen).
Jetzt sechs Reihen schwarz rechts, dann eine Reihe immer zwei Maschen zusammenstricken, gefolgt von einem Umschlag. Danach sechs Reihe rechts....
In der nächsten Runde die "Mausezähne" fertig machen...dazu eine Masche mit der schwarzen "Schlaufe" auf der Rückseite zusammenstricken (auf dem Bild habe ich 6 Schlaufen auf eine Hilfsnadel gehoben, damit man sie besser sieht). Die zweite Masche genauso stricken und die erste Masche über die zweite ziehen...zwecks Abketten, denn hier geht es nicht mehr weiter....
Nachdem die allerletzte Masche gestrickt wurde, den Faden abschneiden und durch die Masche ziehen...leider gibt es ganz schön viele Enden zum Vernähen...
Wichtig ist es, die Masche mit der darunterliegenden Schlaufe zusammenzustricken, sonst wird's schief! Wer zugenommen hat, hat mehr Schlaufen als Maschen, dann muss eben manchmal eine Schlaufe aussetzen...
Und so sieht es aus, wenn es fertig ist:
The END???
Nein, noch lange nicht....Fortsetzung folgt!
Mittwoch, 13. Juli 2011
More Charity...
"Baywatch", in her red bikini....
"Korsett" (To lace it up, I used one of the useless satin ribbons a famous Swedish Couturier puts across the neck of their T-shirts)
"Dita", inspired by the wonderful Dita von Teese,

"Hawaii" (Sogar scheckige Sockenwolle kann doch manchmal nützlich sein...)

Joséphine Baker", who sang the wonderful song "Sous le ciel d'Afrique" with the first ever boy band, the Comedian Harmonists.
Die Bananen sind so schön krumm, weil ich kleine Stücke von Pfeifenreinigern hineingestopft habe. Ich bin ein Bananenbieger. Und ja, es war ein kurzer Sommer damals.
Ausserdem noch einmal ein original "Scandal at the Charity Sale", denn was ist schon ein Wohltätigkeits-Basar ohne Skandal, und dann das gleiche nochmal in dunkel, damit sich Herr Dr. A. auch die Hände wärmen kann...
Und jetzt ist Schluss mit diesem Unsinn, schliesslich bin ich eine respektable Frau mittleren Alters!
Enspurt: charity cup 10 - Temptation

